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Neue Aufkleber und Einweihung mit der Liga der Wohlfahrtsverbände

Am heutigen Montag, dem 14.12.2020, haben wir zwei neue Menschenrechte-Aufkleber in die Pirnaer Altstadt gebracht. Den ersten haben wir gemeinsam mit Daniel Fuchs von der Liga der Wohlfahrtsverbände im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge aufgebracht und eingeweiht. Den zweiten haben wir dann auf der Dohnaischen Straße / Ecke Lange Straße aufgebracht. Mit dabei waren heute – auflagenkonform mit Maske und Abstand – Ina, Bärbel, Dieter und Johannes vom Organisationsteam.

Artikel 25 – Recht auf Wohlfahrt

Den ersten Aufkleber für heute haben wir auf der Jacobäerstraße, am Eingang zur Fußgängerzone der Altstadt aufgebracht. Er repräsentiert Artikel 25 der Allgemeinen Menschenrechte, das Recht auf Wohlfahrt. Als Vertreter der Pat:innen, der Liga der Wohlfahrtsverbände, war Daniel Fuchs vor Ort. Begleitet wurde die kleine Zusammenkunft zudem von der Polizei Pirna. 

Artikel 17 – Recht auf Eigentum

Nachdem der obige Termin beendet war ging es weiter. Auf der Dohnaischen Straße, gegenüber von Kaffee Schmole Nachf., haben wir den Aufkleber für Artikel 17 der Allgemeinen Menschenrechte angebracht, dem Recht auf Eigentum. Hier steht als Pate der Soroptimist Club Pirna. 

72 Jahre Erklärung der Allgemeine Menschenrechte

Die gesamte Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 in der diskriminierungssensiblen Fassung von Amnesty International finden Sie mit diesem Link. Dort sind zu jedem Artikel auch die Pat:innen gelistet. Klicken Sie auf die entsprechenden Links, um mehr über sie zu erfahren und zu lesen, warum sie die Aktion „Mensch Pirna“ unterstützen.

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Kleben und Einweihen: Mit Vertreterinnen des RAV und der VDJ

Im weiteren Verlauf des 11.12.2020 haben wir weitere Aufkleber in der Altstadt von Pirna aufgebracht. Vom Organisationsteam vertreten waren Ina, Nino und Johannes. Aufgeklebt wurden die Bodenaufkleber für die Artikel 6, Artikel 10, Artikel 20, Artikel 22 und Artikel 27. Der Rest folgt dann in der kommenden Woche, natürlich unter verschärften Auflagen. Geklebt wird dann nur zu zweit. Pat:innen-Termine werden ebenfalls nur von einer Person aus dem Organisationsteam wahrgenommen. Heute mit dabei waren außerdem Anne Nitschke (RAV und VDJ)* und Irene Seifert (VDJ)*. 

Fünf weitere Menschenrechte-Aufkleber in der Pirnaer Altstadt

Angefangen haben wir auf der Gerichtsstraße mit dem Aufkleber für Artikel 20 „Versammlungs- und Vereinigungsrecht“. Hier haben uns Anne Nitschke und Irene Seifert bereits begleitet. Als Pate für diesen Artikel steht der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein e.V. (RAV). 

Dann ging es auf die Dr.-Wilhelm-Külz-Straße, wo auf Höhe der Tafel der Aufkleber für Artikel 22 „Recht auf soziale Sicherheit“ angebracht wurde. Als Pat:innen steht hier die Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V. (VDJ); mit unseren beiden Begleiterinnen waren also auch hier Vertreterinnen des Vereins zugegen. Diese zwei Stationen waren wieder als Kundgebungen realisiert worden – angemeldet, genehmigt und von der Polizei begleitet.

Die restlichen drei Aufkleber wurden von Nino und Johannes ohne Kundgebungen platziert. Als erstes der für den Artikel 27 „Freiheit des Kulturlebens“ auf der Oberen Burgstraße, Höhe Uniwerk. Der Uniwerk e.V. ist Pate für diesen Artikel und den entsprechenden Sticker.

Anschließend ging es auf die Grohmannstraße, wo zuerst auf Höhe des Vodafone-Shops der Sticker für Artikel 6 „Anerkennung als Rechtsperson“ aufgebracht wurde. Hier hatten wir ein kleines Gespräch mit einer interessierten Schülerin, die uns Fragen zur Aktion „Mensch Pirna“, zu den Menschenrechten und artverwandten Themen stellte.

Als alle Fragen beantwortet waren und wir darüber das abschließende Foto für Artikel 6 vergaßen gingen wir weiter zur Kreuzung Grohmannstraße / Jacobäerstraße. Dort haben wir auf Höhe der Postsäule den für heute letzten Menschenrechte-Aufkleber aufgebracht: Artikel 10 „Anspruch auf faires Gerichtsverfahren“.

Viel Spaß beim Entdecken der Menschenrechte in Pirna! 🙂

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* RAV = Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V., VDJ = Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V. 

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Einweihung von Artikel 18 mit den Pat:innen

Am heutigen Freitag, dem 11.12.2020, haben sich Ina und Johannes von Mensch Pirna mit den Vertreter:innen der christlichen Kirchgemeinden Pirnas getroffen, um den Aufkleber für Artikel 18 der Allgemeinen Menschenrechte einzuweihen. Dieser steht für die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. 

Treffen mit den Kirchgemeinden für Mensch Pirna

Wir haben uns 9:30 Uhr vor der Marienkirche in der Pirnaer Altstadt zusammengefunden, um im Rahmen einer angemeldeten und genehmigten Kundgebung den Bodenaufkleber für Artikel 18 der Allgemeinen Menschenrechte einzuweihen. Natürlich fand dies unter Auflagen statt – Maske und Mindestabstand. Dass wir dies eingehalten haben, zeigen nicht nur die Fotos der kurzen Veranstaltung, auch wurde diese von der Polizei Pirna begleitet.

Als Vertreter der Kirchgemeinden Pirnas waren vor Ort:

  • Johannes Scheel – Adventgemeinde
  • Johannes Berchner – Landeskirchliche Gemeinschaft (Oase)
  • Benjamin Nitsch – Jesusgemeinde
  • Cornelius Epperlein – Ev.-luth. Kirchgemeinde
  • Benno Kirtzel – Katholische Kirche
  • Hartmut Kreysig – Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
  • Christof Keyn – Freie evangelische Gemeinde

Zudem freuen wir uns, dass Maria Hacke als Vertreterin der Landeskirchlichen Gemeinschaft (Oase) zugegen war, Fotos gemacht und diese veröffentlicht hat. So finden Sie die Eindrücke der heutigen Zusammenkunft nicht nur hier auf der Webseite sowie auf unseren Facebook-, Instagram– und Twitter-Kanälen, sondern auch auf den Kanälen der Oase, z. B. hier.

Aufarbeitung der „Mensch Pirna“-Aktion in der Sächsischen Zeitung

Vor Ort war auch ein Vertreter der Sächsischen Zeitung, der reichlich Fotos gemacht hat. Eines davon wird wohl in den kommenden Tagen in der Zeitung landen. Dann freuen wir uns über eine entsprechende Berichterstattung zu „Mensch Pirna“ und unserem Anliegen, anlässlich des gestrigen Jubiläums der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte selbige den Pirnaer:innen etwas bekannter zu machen.

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„Mensch Pirna“-Aktion startet am 10.12.2020

 

Mit dem 72-jährigen Bestehen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte startet offiziell die Aktion „Mensch Pirna“. Vorerst informieren wir digital über die Aktion und die einzelnen Artikel der UN-Resolution von 1948. Dafür wählen wir die diskriminierungssensible Form von Amnesty International. In den kommenden Tagen werden dann die entsprechenden Aufkleber in der Pirnaer Altstadt auf Gehwegen und ähnlichen Flächen aufgebracht. 

Aufgrund der kommenden Beschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie in Sachsen werden Termine mit Pat:innen ab einschließlich 14.12.2020 nur zu zweit abgehalten (Patin oder Pate und ein:e Vertreter:in von Mensch Pirna). Über die einzelnen Termine informieren wir Sie dann in der News-Kategorie dieser Seite. Zudem finden Sie Eindrücke der fortlaufenden Aktion auf unseren Social-Media-Kanälen:

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Mensch Pirna – Aktion weist in Pirna auf Menschenrechte hin

In Pirna feiert ab dem 10.12.2020 ein breites Bündnis der Zivilgesellschaft das 72-jährige Bestehen der Erklärung der Universellen Menschenrechte. Die am 10. Dezember 1948 von der UN-Vollversammlung beschlossene Resolution weist 30 Artikel auf, die den Menschen Rechte zusichern und ein freies und gerechtes Leben ermöglichen sollen. Auf alle 30 Artikel des Papiers weist die Aktion „Mensch Pirna“ mit Fußbodenaufklebern in der Pirnaer Altstadt hin.

  • Einzelne Akteur*innen aus einem überparteilichen Bündnis haben die Aktion „Mensch Pirna“ ins Leben gerufen
  • Unterstützt wird die Aktion, die bis Januar 2021 laufen soll, von verschiedenen Vereinen, Organisationen, Einrichtungen, den Kirchen, Einzelpersonen und Persönlichkeiten
  • Als Pate für Artikel 1 „Freiheit, Gleichheit, Solidarität“ steht Pirnas Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke

Mensch Pirna – Überparteiliche Aktion für die Menschenrechte

Am 10. Dezember, dem Jahrestag der Verabschiedung der Allgemeinen Menschenrechte, startet „Mensch Pirna“ mit einer Informationskampagne, die auch über Pirna hinaus strahlen soll. So werden neben den Aufklebern, die in den Folgetagen und noch bis Januar auf die einzelnen Artikel der UN-Resolution aufmerksam machen wollen, digital einige Inhalte geboten. Auf der Webseite Mensch-Pirna.de können Interessierte nicht nur die gesamte Erklärung nachlesen, sondern auch aktuelle Neuigkeiten vom überparteilichen Team hinter der Aktion lesen. Zudem werden auf der Webseite die einzelnen Patinnen und Paten aufgeführt.

Pat*innen übernehmen einzelne Artikel und Aufkleber

Für viele der Aufkleber, die über den Dezember hinweg sowie noch im Januar in Pirna zu sehen sein werden, wurden Patinnen und Paten gefunden. So übernimmt beispielsweise der Pirnaer Oberbürgermeister Klaus- Peter Hanke die Patenschaft für Artikel 1 zu Freiheit, Gleichheit und Solidarität. Pate für Artikel 2, dem Verbot der Diskriminierung, ist der CSD Pirna e.V. Das Recht auf Wohlfahrt beschreibt Artikel 25, für den die Pat*innen die Diakonie, der Paritätische Wohlfahrtsverband, die Caritas, das DRK und die AWO sind. Die gesamte Liste kann auf der Webseite Mensch-Pirna.de eingesehen werden.

Weitere Patinnen und Paten sind: Laienchor Pir- Moll, Amnesty International Hochschulgruppe Dresden, Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V., Sächsischer Flüchtlingsrat e.V., Matthias Piel, AG Asylsuchende Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V., Mehrgenerationshaus Famil e.V., Soroptimist Club Pirna, Die christlichen Gemeinden der Stadt Pirna, Sächsische Zeitung , Pirna TV, Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V. (RAV), DIE LINKE, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD, Die Tafel Pirna e.V., Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V. (VDJ), Deutscher Gewerkschaftsbund Dresden – Oberes Elbtal (DGB), NaturFreunde Sachsen e.V. , Naturfreundejugend Sachsen, Friedrich-Schiller-Gymnasium Pirna, Heilpädagogik Bonnewitz, Herder Gymnasium Pirna, Uniwerk e.V., Helpline Dresden und AKuBiZ e.V.

Erinnerung an Grundfeste der Gesellschaft, gerade jetzt

Der Zeitpunkt der Aktion wurde nicht willkürlich gewählt, haben über das Jahr 2020 einige Akteur*innen doch gezeigt, dass andere Menschen ihnen nicht viel wert sind. Mit der „Mensch Pirna“-Aktion soll auf gemeinsame Werte hingewiesen werden, um die Gesellschaft – gerade in Zeiten der Krise, in Zeiten der Corona-Pandemie – wieder besser aufeinander einzustimmen. Zwar darf man sich keine Illusionen machen, doch die Hoffnung auf ein besseres, vernünftigeres Miteinander gibt es immer. Und diese wird mit einem breiten Bündnis aus der Zivilgesellschaft zum Ausdruck gebracht.

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Ina Richter und Johannes Domke
Organisationsteam


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